Tödliches Frage – Antwort Spiel

Landgericht Bielefeld - Foto: Justiz Online

Prozessbeginn am Bielefelder Landgericht

Am Landgericht in Bielefeld hat am Donnerstag der Mord-Prozess gegen einen 30-Jährigen aus Minden begonnen. Die Anklage wirft ihm vor im vergangenen September einen Bekannten erstochen zu haben.

Brutales Frage – Antwort Spiel

Gemeinsam mit drei weiteren Kumpanen war der Angeklagte im September 2018 zum Trinken verabredet. In dessen Verlauf kam man auf die schwachsinnige Idee des Frage – Antwort Spiel. Die Regeln ganz einfach: Wer eine falsche Antwort gibt verliert einen Finger. Der Angeklagte soll dafür ein langes Messer bereit gelegt haben.

Angeklagter sticht eiskalt zu

Als einer der Kumpanen eine falsche Antwort gab, soll der Angeklagte seinem Gegenüber das Messer mit ganzer Kraft in die Brust gerammt haben mit den Worten: „Es tut mir leid aber es muss sein.“ Der Mann überlebte den Angriff nicht.

Das schwer verletzte Opfer schleppte sich noch in seine Wohnung in der Nähe des Tatortes. Dort verstarb er aber an seiner schweren Stichverletzung.

Nachbarin hörte Streit und rief die Polizei

Eine Nachbarin bemerkte zuvor den lauten Streit und rief die Polizei an. Die anderen Kumpanen flüchteten vor dem Angeklagten am Tatort nachdem er auch sie bedroht hatte.

Ein Urteil wird Ende März erwartet.

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