Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Korruptionsverdacht in BAMF-Aussenstelle

BAMF Aussenstelle Sigmaringen - Bild: animaflora-stock.adobe.com

Der Verdacht richtet sich gegen sechs Mitarbeiter der BAMF-Aussenstelle in Sigmaringen. (Baden Württemberg)

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat Strafanzeige gegen sechs ihrer Mitarbeiter gestellt. Es geht um den Verdacht der Korruption in der Zeit von Herbst 2016 bis zum Frühjahr 2017 in der Außenstelle Sigmaringen.

Die Mitarbeiter sollen exclusive Zuwendungen von Sprachmittlern erhalten haben und im Gegenzug sollen wissentlich Abrechnungen verfälscht worden sein.

Die Staatsanwaltschaft Hechingen ist mit den Ermittlungen in diesem Verdachtsfall beauftragt worden. Sie wird nun feststellen müssen ob sich der Verdacht erhärtet oder nicht.

Die BAMF-Aussenstelle geriet in die Kritik nachdem der Vorwurf bekannt geworden war das einige Mitarbeiter der Aussenstelle Bremen Asylanträge „nicht ganz so sorgfältig und genau“ geprüft hatten.

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