Wurde Can Ö. erstochen weil er ein Höllenengel war?

Diensthunde der Polizei auf Spurensuche - Foto: Eric Richard

Trotz Reanimation starb das Opfer an den schweren Verletzungen

Berlin. Es geschah in der Nacht zu Donnerstag als der 30-jährige Can Ö. gegen 23.30 Uhr über die Braunschweiger Straße in Neukölln geht. Auf Höhe der Zeitzer Strße soll es zwischen dem 40-Jährigen und einer Gruppe von mindestens drei Personen zum Streit gekommen sein.

Plötzlich eskaliert die Situation, einer aus dieser Gruppierung sticht mehrfach auf Can Ö. ein und fügt ihm damit schwere lebensgefährliche Verletzungen zu. Anschließend flüchten die Täter in unbekannte Richtung.

Das schwerverletzte Opfer schafft es mit letzter Kraft bis vor ein nahegelegenes Geschäft, dort bricht er schließlich zusammen. Herbeigeeilte Angestellte des Ladens leisteten sofort erste Hilfe und informierten einen Rettungsdienst.

Hintergründe zur Tat weiterhin unklar

Wie oder warum die Leute in den Streit geraten sind oder ob sich eventuell das Opfer und die Täter kannten wurde bisher nicht bekannt. Das wird nun Teil der polizeilichen Ermittlungen sein.

Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der 40-Jährige an den Stichverletzungen.

Polizeisprecher

Die Polizei rückte mit einem Grossaufgebot an um möglichst jeden Winkel nach möglichen Beweisen zu durchsuchen und gegebenenfalls sicherzustellen.

Polizei hält sich mit Auskünften zurück

Über die eingegangenen Hinweise schweigt die Polizei sich vorerst aus und erteilt keine Auskünfte. Jedoch wurde gemutmaßt das eine Spur in das Umfeld der Hells Angels führen könnte. Die Vermutung wurde wohl aufgrund des Facebook-Profil von Can Ö. geäußert.

Cam Ö. lebte gemeinsam mit seiner alleinstehenden Mutter unter einem Dach. Bis zu diesem Tag, an dem mal wieder ein Mensch wegen einer sinnlosen Tat sein Leben verlor. R.I.P.

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