Sonderermittler im Fall Lügde stößt auf brisante Personalie

Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern auf Campingplatz in Lügde
Hinter diesem Zaun sollen sich einige der schrecklichen Taten abgespielt haben.
Dieser Eintrag ist Teil 3 von 3 der Serie: Kindesmissbrauch auf Campingplatz

Die unschöne Wahrheit

Nach groben Ermittlungspannen hatte das Innenministerium einen Sonderermittler im Fall Lügde eingesetzt. Dieser soll vor allem die Frage nach den 155 verschwundenen Beweis-Datenträgern klären.

Vorstrafe wegen Kinderpornografie

Bei seiner Arbeit stieß der Ermittler auf den Fall eines Beamten, der in der Kreispolizeibehörde Lippe eingebunden ist und selbst wegen Kinderpornografie vorbestraft ist.

Demnach soll der Polizist im Jahr 2011, wegen Besitzes und Beschaffen von kinderpornografischen Material, vom Gericht verurteilt worden. Davon berichtete u.a. der Kölner Stadt-Anzeiger unter Berufung auf das NRW-Innenministerium.

Beamter weiterhin im Polizeidienst

Gegenüber der DPA sagte ein Ministeriumssprecher: „Der Polizeibeamte ist zwar weiterhin im Dienst aber nicht in dem Missbrauchsfall in Lügde eingebunden.

Der Beamte ist 2011, nach seiner Verurteilung, in die Kreispolizeibehörde nach Lippe versetzt worden. Eine Entlassung aus dem Polizeidienst hätten die Richter damal für nicht angemessen gehalten, hies es weiter.

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1 Kommentar

  1. In Lügde haben für mich alle beteiligten Ermittler, Jugendamt-Mitarbeiter, Eltern und Nachbarn versagt. Anders dürfte so ein riesiges Ausmaß, an über Jahre vollzogenem Kindesmissbrauch, nicht möglich sein. Ist ja fast unvorstellbar das alle an das Gute geglaubt haben sollen … der nette und kinderliebe Mann aus der Nachbarschaft. Keiner will dem etwas Böses zugetraut haben. Da kommt einem echt das Kotzen!

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