Campingplatz Missbrauch: Manipulierten Jugendamt Mitarbeiter die Akten

Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern auf Campingplatz in Lügde
Hinter diesem Zaun sollen sich einige der schrecklichen Taten abgespielt haben.
Dieser Eintrag ist Teil 1 von 3 der Serie: Kindesmissbrauch auf Campingplatz

Jugendamt-Mitarbeiter wegen Manipulationsverdacht freigestellt

Lügde. Im Fall des vielfachen Missbrauch an Kindern auf einem Campingplatz in Lügde ist jetzt ein Mitarbeiter des Jugendamtes bis auf weiteres vom Dienst freigestellt worden. Der Mitarbeiter steht unter dem Verdacht Akten manipuliert zu haben. Die Staatsanwaltschaft wurde vom Landkreis Hameln-Pyrmont über den Verdacht informiert.

Der beurlaubte Mitarbeiter hatte bereits eingeräumt mindestens einen Vermerk nachträglich in Akten des Jugendamtes einsortiert zu haben. Es wurde eine interne Prüfung eingeleitet.

„Ein fehlender Vermerk in einer Akte geschieht mal im Büroalltag – diesen Vermerk dann aber im Nachhinein zu erzeugen und rückzudatieren, lässt den Verdacht auf einen Verstoß gegen Dienstpflichten – ganz unabhängig davon, ob die eingefügten Informationen falsch oder richtig waren – zu.“

Kreissprecherin Sandra Lummitsch

Wie maßgebend oder entscheidend dieser Nachtrag für den aktuellen Fall ist wurde bisher nicht bekannt.

Jugendamt setzte mutmaßlichen Täter als Pflegevater ein

Das Jugendamt in Hameln (Niedersachsen) setzte als Pflegevater für ein kleines Mädchen einen Mann ein, der dieses und weitere Kinder auf dem Campingplatz in Lügde, im Kreis Lippe, missbraucht haben soll.

Serien NavigationWichtige Beweisstücke im Missbrauchsfall Lügde verschwunden >>

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


* Bitte akzeptieren Sie die Datenschutzbestimmungen.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.