Prozess um Offenburger Messer-Mord in einer Arztpraxis

Tatort- und Spurensicherung nach Messermord in Offenburger Arztpraxis - Bild: red

Nach der tödlichen Messerattacke 2018 in einer Arztpraxis muss geklärt werden ob der Angeklagte voll schuldfähig zum Tatzeitpunkt war.

Der Messermord in der Offenburger Arztpraxis ist ein knappes halbes Jahr her, nun beginnt am Mittwoch der Prozess vor dem Landgericht gegen den Angeklagten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 27-jährigen Somalier Mord und gefährliche Körperverletzung vor.

Der Angeklagte soll im August vergangenen Jahres einen damals 52-jährigen Mediziner in dessen Praxis mit einem Messer angegriffen und getötet haben. Desweiteren soll er eine Arzthelferin verletzt haben. Polizeibeamte konnten den Angeklagten kurze Zeit später festnehmen.

Angeklagter hat sich bisher nicht zur Tat eingelassen

Der Angeklagte hatte sich bisher nicht zur Tat eingelassen. Das Gericht beauftragte einen psychiatrischen Sachverständigen mit der Begutachtung des Angeklagten, um die Schuldfähigkeit zum Tatzeitpunkt festzustellen.

Aufgabe im Prozess wird es auch sein das Motiv für die schreckliche Tat aufzuklären.

Die Bluttat sorgte damals im kleinen Städtchen Offenburg für viel Aufregung und Unruhe.

Für den Prozess (1 Ks 501 Js 13789/18) hat das Gericht sechs Verhandlungstage angesetzt und 40 Zeugen eingeladen. Ein Urteil wird voraussichtlich am 21. Februar 2019 erwartet.

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