Prozess um Doppelmord am Jungfernstieg

Der Angeklagte verbirgt sein Gesicht hinter einem Hefter. - Foto: Tag24

Lebenslange Haft und die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld für den 34-jährigen Angeklagten.

Hamburg. Die grausame Tat die sich im April 2018 an der Hamburger S-Bahn Station „Jungfernstieg“ ereignete hatte im ganzen Land für Entsetzen gesorgt. Der Angeklagte, der aus dem westafrikanischen Niger stammt, hatte damals seine Exfreundin und die 1-jährige Tochter auf grausamste Art getötet.

Jetzt verurteilte das Landgericht Hamburg den 34-Jährigen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe und stellte ausserdem die besondere Schwere der Schuld fest. Damit ist eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren ausgeschlossen.

„Sie haben durch die Tötung Ihrer Tochter und Ihrer Frau etwas furchtbares angerichtet.“

Vorsitzender Richter bei der Urteilsbegründung

Damit entsprach das Gericht den Anträgen von Staatsanwaltschaft und Nebenklage. Der Verteidiger des Angeklagten hatte auf Totschlag plädiert.

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