Nach Tod der Ehefrau wurde der Partner nun freigesprochen

Landgericht Magdeburg - Foto: imago/Christian Schroedter

Der 54-jährige Ehepartner der Frau wurde vom Totschlagsvorwurf am Landgericht Magdeburg freigesprochen.

Das Landgericht Magdeburg hat am Freitag einen 54-Jährigen aus Schönebeck vom Totschlagsvorwurf an seiner Ehefrau freigesprochen.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem Mann vorgeworfen im Juni 2017 seine 54-jährige Ehefrau, eine alkoholabhängige Epileptikerin, im Streit so heftig geschlagen zu haben dass sie an den schweren Kopfverletzungen starb.

Davon war die Kammer nicht überzeugt. Der Mann hatte von einem Sturz der Frau berichtet und die Tötung stets bestritten.

Auszug aus der Urteilsbegründung

Der Angeklagte betonte sehr emotional und unter Tränen das er seine kranke Frau wirklich sehr geliebt habe und das er sie jeden Tag sehr vermissen würde.

Gericht spricht Angeklagten frei

Zu Beginn des Prozesses wurde für die Zeit der Einlassungen des Angeklagten die Öffentlichkeit ausgeschlossen.

Das Gericht habe sich mit dem Urteil dem Antrag des Verteidiger des Angeklagten angeschlossen.

Staatsanwaltschaft wollte eine Verurteilung wegen Körperverletzung mit Todesfolge und forderte Dreieinhalb Jahre Haft

Die Staatsanwaltschaft sah hingegen eine Körperverletzung mit Todesfolge im minderschweren Fall als bewiesen an und forderte eine Freiheitsstrafe von 42 Monaten für den Mann.


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