Koks-Arzt machte seine Opfer mit Drogen sexuell gefügig

Landgericht Magdeburg - Foto: imago/Christian Schroedter

Eine Geliebte des Arztes starb an den Folgen des verabreichten Drogenrausch. 

Der 43-jährige Mediziner, ein gebürtiger Österreicher, verabreichte den Frauen, ohne ihr Wissen, Drogen um sie damit sexuell gefügig zu machen. Eine Frau überlebte den Rausch nicht und verstarb an den Folgen.

Nun ist beim Landgericht Magdeburg ein Urteil gesprochen worden

Die Kammer kam zu der Überzeugung das der Mann zwischen September 2015 und Februar 2018 in mindestens zehn Fällen strafbare Handlungen begangen habe. Eine Sexpartnerin des Arztes verstarb im Februar 2018. Sie erlitt einen Herzstillstand.

Das Gericht verurteilte den Angeklagten wegen Körperverletzung mit Todesfolge, gefährlicher Körperverletzung, schwerer Vergewaltigung und Verabreichung von Betäubungsmitteln zu neun Jahren Freiheitsstrafe und ordnete eine anschließende Sicherheitsverwahrung an. An drei Frauen muss der Mann Schmerzensgeld zahlen.

Am Ende der Urteilsbegründung wandte sich der vorsitzende Richter mit einigen persönlichen Worten an den Angeklagten.

„Nutzen Sie Ihre Intelligenz. Setzen Sie alles daran, das so etwas nie wieder passieren kann.“

Vorsitzender Richter am Landgericht

Wichtig sei es das der Mann seine erhebliche Kokain-Sucht behandeln lässt und in den Griff bekommt.

Der meiste Teil der Hauptverhandlung fand unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Auch die Plädoyers wurden verschlossenen gehalten.

2 Kommentare

  1. Hier sind genau die richtigen Signale gesetzt worden. Sowas Krankes und Selbstsüchtiges darf untherapiert nie wieder auf die Menschheit losgelassen werden.

    Jetzt muss er sich mehr oder weniger freiwillig für die Zeit der Haft zumindest dem stellen was er getan hat. Ne Kaffeefahrt wird der Knastaufenthalt, mit dem Delikt im Gepäck, wohl eher nicht.

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