Vermisste Rebecca: Suche im Wald bei Storkow leider erfolglos

Das Haus ihrer Schwester ist der letzte bekannte Ort bevor Rebecca am 18. Februar spurlos verschwand.
Das Haus ihrer Schwester, im Stadtteil Britz, ist der letzte bekannte Aufenthaltsort bevor Rebecca am 18. Februar spurlos verschwand. Foto: Olaf Selchow/Polizei Berlin
Dieser Eintrag ist Teil 5 von 6 der Serie: Wo Ist Rebecca?

Weiterhin keine Spur von der 15-Jährigen Rebecca aus Berlin

Die Ermittler stehen vor einem Rätsel. Die 15-jährige Rebecca Reusch aus Berlin bleibt spurlos verschwunden. Die Polizei ging offenbar einem Hinweis nach und durchkämmte an drei aufeinander folgenden Tagen, mit einer Hundertschaft, ein Waldstück bei Kummersdorf in Brandenburg. Auch Spürhunde kamen bei der Suche zum Einsatz. Am Samstag Abend wurde die Suche in dem Waldstück vorerst eingestellt, leider ohne Erfolg.

Am Sonntag keine erneute Suche im Wald bei Kummersdorf

Wie ein Polizeisprecher am Samstag mitteilte werde die Polizei, am Sonntag, die Suche in diesem Waldstück nicht fortsetzen. Weitere Informationen zu den Gründen wurden vorerst nicht bekannt. Die Beamten hatten in den vergangenen drei Tagen jeweils von ca. 11.00 Uhr bis 17.30 Uhr Meter für Meter in diesem Waldstück abgesucht, ohne dabei eine Spur oder Anhaltspunkte zu Rebecca zu finden. Auch die Frage, ob die Suche zu einem späteren Zeitpunkt in dem Waldstück nochmal aufgenommen wird, blieb zunächst unbeantwortet.

Der Druck auf die Ermittler wächst

Rebecca verschwand am Morgen des 18. Februar 2019 aus dem Haus ihrer Schwester und dessen Freund im Berliner Viertel Britz, nachdem sie bei ihnen übernachtete. Bis heute gibt es kein Lebenszeichen von der 15-Jährigen. Der Druck auf die Ermittler wächst von Tag zu Tag. Mit jedem Tag verringert sich die Chance, Rebecca doch noch lebend zu finden.

Rebecca’s Schwager weiter unter Verdacht

Aufgrund der bisherigen Ermittlungsergebnisse und Indizien geht die Polizei schon seit einigen Tagen davon aus das die 15-jährige Rebecca Opfer eines Tötungsdeliktes geworden ist.

Die Ermittler verdächtigen weiterhin den Schwager der 15-Jährigen. Florian R. (27) sitzt seit einer Woche in Untersuchungshaft und schweigt zu den Vorwürfen.

Indizien belasten den Verdächtigen schwer

Anfänglich widersprüchliche Aussagen hatten den 27-jährigen Koch aus Berlin verdächtig gemacht. Desweiteren wurde das Fahrzeug des Verdächtigen am Tag des Verschwinden von Rebecca, sowie am Abend des Folgetages auf der Bundesautobahn in Richtung Frankfurt/Oder von einer Verkehrsüberwachungsanlage erfasst worden. Die Spurensicherung fand außerdem Haare der 15-Jährigen im Kofferraum des himbeerfarbenen Renault „Twingo“ des Verdächtigen.

Tatverdächtiger Schwager in Untersuchungshaft

Die Menge der Indizien reichte der Staatsanwaltschaft zumindest aus um einen Haftantrag zu stellen und den Ermittlungsrichter davon zu überzeugen, den Verdächtigen wegen Verdacht des Totschlag in Untersuchungshaft zu nehmen. Die Ermittler gehen davon aus das Florian R. die 15-jährige Rebecca Reusch erst getötet hat und anschließend ihre Leiche an einen unbekannten Ort verbrachte.

Familie glaubt an Schwager seine Unschuld

Während die Indizien schwer auf den verdächtigen Florian R. (27) lasten, steht Rebecca’s Familie weiterhin zu ihm und glauben fest an seine Unschuld.

Der Vater der vermissten 15-Jährigen ist nach eigener Aussage fest davon überzeugt das seine Tochter lebt und glaubt das sie möglicherweise irgendwo festgehalten wird.

Niemand in der Familie könne sich vorstellen das Florian R. etwas mit dem Verschwinden von Rebecca zu tun haben könnte. Auch für die fragwürdigen Fahrten Richtung Frankfurt/Oder scheint es für den Vater eine glaubwürdige Erklärung zu geben. Er appelierte an seinen Schwiegersohn: „Florian kläre das auf damit die Ermittlungen in die richtige Richtung gehen. Wir müssen Becci finden.“ Was Rebecca’s Vater genau damit meinte erläuterte er nicht.

Im Zusammenhang mit der vermissten Rebecca sucht die Polizei auch nach folgenden Dingen:

  • roter Rucksack
  • weißer Kapuzenpullover mit der Aufschrift „Rap Monster
  • rosafarbene Plüschjacke
  • blaue Jeans
  • schwarz-weiße Sportschuhe „Vans

Hinweise nimmt die 3. Mordkommission beim Landeskriminalamt, Keithstraße 30 in 10787 Berlin unter folgender Rufnummer (030) 4664-911333 oder per E-Mail lka113-hinweis@polizei.berlin.de) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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