Tatverdächtiger wieder aus der U-Haft entlassen

Dieser Eintrag ist Teil 3 von 4 der Serie: Der Fall Peggy

Fall Peggy: Erst legte der Tatverdächtige (41) im September ein Teilgeständnis ab, dann hat er es wieder dementiert.

Nun hat das Amtsgericht Bayreuth den Haftbefehl gegen den Mann aufgehoben und ihn aus der Untersuchungshaft entlassen.

Die Begründung:
Das Gericht kam nun zu dem Schluss, dass die Spuren keinen „dringenden Tatverdacht für eine Sexualstraftat oder ein Tötungsdelikt“ begründeten.

Die Staatsanwaltschaft äußerte sich wie folgt zu der Entscheidung des Amtsgericht: Man wolle vorerst den Beschluss des Gerichts eingehend überprüfen und danach eine Entscheidung treffen ob eine Beschwerde dagegen eingelegt werden soll.

Im Lauf der vielen Jahre der Ermittlungen gab es schon mehrere Tatverdächtige aber bisher nicht der wahre Mörder von Peggy. Aufmerksamkeit erlangte der Fall durch die Verurteilung des geistig behinderten Ulvi Kulac. im Jahr 2004. Zehn Jahre später wurde er in einem Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen.

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1 Kommentar

  1. Dieser Fall ist sicher für alle Beteiligten besonders schwierig aber gerade den Eltern der kleinen Peggy würde man es gönnen das sie ihre innere Ruhe finden und es irgendwie annähernd verarbeiten oder therapieren können. Was die Eltern durchmachen, ich denke jeder für sich auf seine Art, das muss das Schlimmste und unerträglichste was was sich vorstellen kann. Ich wünsche den Angehörigen alle Kraft der Erde um irgendwie damit umgehen zu können.

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