Prozess um Vergewaltigung einer 79-Jährigen

Landgericht Hamburg (Symbolbild)

Der Angeklagte hatte zu Prozessbeginn die Tat gestanden

Ein 38-Jähriger aus Hamburg hatte sich im Sommer 2018 im Drogenrausch an der 79-jährigen Frau sexuell vergangen und muss sich nun wegen Vergewaltigung und Körperverletzung vor dem Landgericht Hamburg dafür verantworten.

Gleich am ersten Tag gesteht der Angeklagte die Tat und zeigt sich sehr beschämt darüber.

„Ich wollte mich an ihr reiben. Ich wollte sie nicht vergewaltigen. Das könnte ich einer Frau nie antun. Das, was passiert ist, ist sehr schlimm.“

Angeklagter zu Prozessbeginn

Laut Anklage soll der Mann im Sommer 2018 durch die Tür des Wintergarten in das Haus der Seniorin eingedrungen sein. Dort schubste er die ältere Frau auf das Bett, würgte sie und hielt ihren Mund zu. Anschließend soll er sich an ihr gerieben haben. Die 79-Jährige wehrte sich mit ganzer Kraft und habe laut um Hilfe gerufen.

Der Angeklagte habe dann von der Frau abgelassen und ist zu Fuß geflüchtet.

Ermittler finden Ausweis des Angeklagten am Tatort

Die Ermittler waren dem Mann schnell auf den Fersen da er am Tatort seinen Personalausweis unbemerkt verloren und zurückgelassen hatte.

Bei seiner Vernehmung gab er an in den Letzten Tagen sehr viel Marihuana und Amphetamine konsumiert und nicht geschlafen zu haben. Er könne sich die Tathandlung selbst nicht erklären.

Der Prozess wird am 30. Januar 2019 fortgesetzt. Dann wird das Opfer zur Tat Sommer 2018 aussagen.

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