Arzt in der Notaufnahme ohrfeigt 13-jährigen Patienten

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Ein Arzt des Ameos-Klinikum in Halberstadt (Harz) ohrfeigte einen 13-Jährigen weil dieser Angst vor Spritzen hatte.

Als wenn die Ameos Klinikum Gruppe in der Vergangenheit nicht schon genug mit negativen Vorwürfen zu tun hatte. Jetzt wurde ein Zwischenfall der Notaufnahme des Halberstädter Klinikum bekannt.

Klinikum Arzt ohrfeigt 13-Jährigen

Ein Arzt ohrfeigte einen 13-jährigen Patient während dieser bei ihm in der Behandlung war. Der Grund für die Ohrfeige: Der junge Patient äußerte seine panische Angst vor Spritzen.

Klinikleitung bestätigte den Vorfall

Laut mz-web.de bestätigte die Klinikleitung auf Anfrage den Vorfall in der Notaufnahme. Jedoch wurden keine weiteren Einzelheiten genannt. Auch der Arzt war für Anfragen zu dem Vorfall nicht erreichbar.

„Es gab ein Fehlverhalten eines ärztlichen Mitarbeiters.“

Klinikdirektor Frank Kühl

Mehrere Mitarbeiter die den Vorfall mitbekommen haben wendeten sich damit an die Klinikleitung und diese reagierte sofort und stellte den Mediziner vom Dienst frei. Kurze Zeit später kündigte man dem Arzt fristlos und ertattete Anzeige gegen ihn.

Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen gegen den Arzt ein

Laut dem Halberstädter Oberstaatsanwalt Hauke Roggenbuck stellte man das Verfahren gegen den Arzt ein und erklärte die Praxis.

Die Mutter des 13-jährigen Jungen wurde in dem Ermittlungsverfahren als Zeuge vernommen. Sie habe darauf verzichtet einen Strafantrag gegen den Mediziner zu stellen. Gesetzlich ist es so geregelt das eine einfache Körperverletzung ein Antragsdelikt ist und nicht automatisch verfolgt wird. In diesem Fall bestand kein besonderes öffentliches Interesse und da der Arzt strafrechtlich vorher nie in Erscheinung getreten ist, war es vertretbar das Verfahren einzustellen.

Wie denkt ihr darüber? Oder kann man Verständnis für den Arzt haben wenn ein es „einmaliger Ausrutscher“ bleibt? Schreibt uns eure Meinung unten in die Kommentare.

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